Kompetenznetz zur Erforschung von Lungenentzündungen, die nicht durch einen Krankenhausaufenthalt bedingt sind.
Die Abkürzung CAP steht dabei für Community Acquired Pneumonia.
Bei der Lungenentzündung handelt es sich um eine recht häufige Todesursache, weshalb eine gründliche Erforschung
der Entstehung und der Behandlung notwendig ist. An diesen Forschungen beteiligen sich in dem CAPNETZ Projekt
zahlreiche Kliniken, Universitäten und Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland. Um deren Bemühungen zu
unterstützen wird ein Kompetenznetz zum Austausch der Forschungsergebnisse eingerichtet. Ein wesentlicher Bestandteil
des Kompetenznetzes ist die Erhebung von Falldaten zu Pneumoniepatienten durch den Einsatz tragbarer Erfassungsgeräte
und die einfache Einspeisung der Daten in die CAPNETZ-Datenbasis.
Die Abteilung Medieninformatik ist in diesem Projekt für die Einrichtung der informationstechnischen Infrastruktur
zuständig. Diese besteht zum einen aus Datenbank und Kollaborationswerkzeugen, die es allen an dem Projekt beteiligten Forschern
ermöglichen ihre Erkenntnisse untereinander auszutauschen und einem Web-Portal, dass Betroffenen und
Interessierten die Möglichkeit gibt, sich ausführlich über CAP zu informieren. Die Erfassung der Falldaten erfolgt
durch tragbare meist drahtlos vernetzte Kleincomputer, die einfach zu bedienende stiftbasierte Benutzungsschnittstellen
aufweisen. Die gesamte Plattform wird generisch entwickelt, dass auch künftige Kompetenznetze sie für andere
Forschungsbereiche einsetzen können.
Es gibt eine eigene Homepage zu diesem Projekt. Sie finden sie unter http://www.capnetz.de